Klassifizierung
Die Klassifizierungssysteme haben zum Ziel, AthletInnen einer Sportart in ähnliche Gruppen zusammenzufassen, sodass die Leistungen untereinander vergleichbar werden und somit faire und spannende Wettkämpfe gewährleistet sind.
Ähnlich wie bei Judo, Boxen oder Gewichtheben in den olympischen Bewerben, wo AthletInnen in verschiedenen Gewichtsklassen antreten, werden paralympische AthletInnen in Klassen eingeteilt, abhängig von ihrer spezifischen Behinderungsart und dem Behinderungsgrad.
Die Klassifizierung erfolgt durch ausgebildete und geprüfte KlassifiziererInnen. Die Einteilung in Klassen erfolgt durch verschiedene Prozesse: physische und technische Überprüfung, sowie Untersuchung und Beobachtung der AthletInnen während und außerhalb von Wettbewerben. Klassifizierung ist ein ständig weiterlaufender Prozess. Die Einteilung in eine Klasse ist nie endgültig, dies kann sich im Laufe einer Karriere mehrmals ändern.
Folgende Behinderungsgruppen nehmen an paralympischen Spielen teil:
- AthletInnen mit Amputationen
oder gleichwertigen Behinderungen - AthletInnen mit cerebraler Parese
oder gleichwertigen Behinderungen - AthletInnen mit Sehbehinderungen
- RollstuhlfahrerInnen
- AthletInnen mit Mentalbehinderung*
zum Seitenanfang







