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LONDON 2012 - Goalball
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LONDON 2012 - Goalball
Eine Sportart im Aufschwung - in über 100 Ländern in ein Wettkampfsystem eingebunden, zählt Goalball zu den beliebtesten paralympischen Sportarten weltweit.Datum: 30. August - 07. September 2012
Sportstätte: Handball Arena
Goldmedaillen: 2
AthletInnen: 72 Herren / 60 Damen
Die Geschichte der Sportart hat seine in Wurzeln in Österreich, wo sie – initiiert durch den Österreicher Hans Lorenzen und den Deutschen Sepp Reindle - für Kriegsinvalide entwickelt und 1946 zum ersten Mal gespielt wurde. Nach der Demonstration im Rahmen der Paralympics 1976 in Toronto, wurde Goalball anschließend mit einem Herrenbewerb ins paralympische Wettkampfprogramm aufgenommen. 1984 folgte die Aufnahme eines Damenbewerbs. Bei den Paralympics in London 2012 werden 132 AthletInnen (72 Herren in 12 Teams, 60 Damen in 10 Teams) am Turnier teilnehmen.
Organisiert durch den Dachverband IBSA (International Blind Sports Federation), ist Goalball ein exklusiver Sport für AthletInnen mit einer Sehbehinderung. Pro Mannschaft befinden sich jeweils 3 SpielerInnen auf dem Indoor-Spielfeld (18x9 m), mit Toren (9x1,3 m) auf jeder Seite. Ziel ist es, den Ball in das Tor des gegnerischen Teams zu rollen, wobei die SpielerInnen versuchen, den Ball mit dem Körper zu blocken, um Tore zu verhindern.
Die AthletInnen tragen eine Augenbinde, die es ermöglicht, dass AthletInnen mit unterschiedlicher Sehbehinderung unter gleichen Voraussetzungen gemeinsam spielen können. Der Klingelball mit einem Durchmesser von 24-25 cm hat 8 Löcher, damit die SpielerInnen die Glöckchen hören und den Ball entsprechend wahrnehmen können. Dazu herrscht außerdem in der Halle absolute Ruhe, nur nach dem Erzielen eines Tors dürfen die ZuschauerInnen jubeln. Die Spieldauer beträgt 2 x 10 Minuten, der Ball darf erst geworfen werden, wenn vom Schiedsrichter die Anweisung „play“ oder „spiel“ erteilt wird. Die Mannschaft darf den Ball 10 Sekunden in ihrer Kontrolle behalten, die ab der ersten Berührung eines Teams laufen. Bei Gleichstand gibt es ein Auswerfen, das mit einem Penaltyschießen vergleichbar ist.
Weitere Informationen und Wissenswertes:
LOCOG
IPC
IBSA
ÖBSV


