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LONDON 2012 - Rollstuhl Rugby
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LONDON 2012 - Rollstuhl Rugby
In Atlanta 1996 noch Demonstrationsbewerb, seit Sydney 2000 fester Bestandteil des Paralympischen Sportprogramms – Rollstuhl Rugby ist ein Sportart die mehr und mehr AnhängerInnen findet.
Datum 05. - 09. September 2012
AthletInne 96
Rollstuhl Rugby (Wheelchair Rugby) vereinigt Basketball, Handball und Hockey Elemente miteinander und wurde in den 70-er Jahren in Kanada entwickelt. Seit 1993 ist Rollstuhl Rugby offiziell als Sportart für Menschen mit Behinderung anerkannt und wird durch die IWRF (International Wheelchair Rugby Federation) organisiert. Nachdem die Sportart 1996 in Atlanta als Demonstrationssportart stattfand, wurde im Jahr 2000 bei den Paralympics in Sydney erstmals um Paralympisches Gold gekämpft. Im Finale schlug die USA das Team Australiens 32 : 31. Es spielen zwei Teams mit jeweils vier SpielerInnen gegeneinander. Die Spielzeit beträgt 4 x 8 Minuten. Die Spielfeldgröße entspricht dem regulären Basketballfeld, der Ball in Größe und Form dem Volleyball. Abhängig vom Behinderungsgrad der AthletInnen werden Punkte im Wert von 0,5 (für den höchsten Grad der Behinderung) bis 3,5 vergeben. Die Punktezahl der vier SpielerInnen auf dem Platz darf die Gesamtpunktezahl von 8 während der gesamten Spieldauer nicht überschreiten. Ziel des Spiels ist es, den Ball über das Spielfeld zur gegnerischen Torlinie zu bringen, wobei zwar der Kontakt der Rollstühle erlaubt, jeglicher Körperkontakt jedoch verboten ist.


