Paralympischer Radsport
Behinderungsgruppen
| AthletInnen aus folgenden Behinderungsgruppen sind startberechtigt:
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| B1: AthletInnen mit voller Erblindung
Keine Lichtempfindlichkeit auf beiden Augen bis zu Lichtempfindlichkeit, jedoch unfähig, Umrisse oder eine Hand in irgendeiner Entfernung oder Richtung wahrzunehmen. |
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| B2: AthletInnen mit sehr starker Sehschwäche
Von der Fähigkeit, die Umrisse einer Hand zu erkennen bis zum Sehvermögen von 2/60 und/oder einem Gesichtsfeld von weniger als 5 Grad. |
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| B3: AthletInnen mit starker Sehschwäche
Von einem Sehvermögen über 2/60 bis zu 6/60 und/oder einem Gesichtsfeld von mehr als 5 Grad und weniger als 20 Grad. |
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| AthletInnen mit Bein- /(Arm-) Amputationen
Menschen mit Amputationen oder von Geburt an fehlende unteren, bzw. kombiniert mit den oberen, Extremitäten werden eingeteilt in Oberschenkel- und Unterschenkelamputationen. Hilfsmittel: mit Prothese / ohne Prothese |
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| AthletInnen mit Armamputationen
Menschen mit Amputationen oder von Geburt an fehlende obere Extremitäten werden eingeteilt in Oberarm- und Unterarmamputationen Hilfsmittel: mit Prothese / ohne Prothese |
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| AthletInnen mit cerebraler Parese (stehend und sitzend)
Cerebralparese ist eine Beeinträchtigung des Bewegungsablaufs und mangelnde Muskelkontrolle aufgrund von Schädigungen eines oder mehrerer Steuerzentren im Gehirn. Hilfsmittel: mit Rollstuhl / ohne Rollstuhl |
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| AthletInnen mit Tetraplegie
Tetraplegie ist eine Beeinträchtigung der motorischen oder sensorischen Funktion der unteren und oberen Extremitäten. Hilfsmittel: Rollstuhl |
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| AthletInnen mit Paraplegie
Paraplegie ist eine Beeinträchtigung der motorischen oder sensorischen Funktion der unteren Extremitäten. Hilfsmittel: Rollstuhl |
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| Les Autres
Diese Gruppe (“Die Anderen”) umfasst alle AthletInnen mit einer körperlichen Behinderung, die nicht in eine der anderen Klassen eingebunden sind. Hilfsmittel: keine |
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Klassen
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| B: AthletInnen mit Sehbehinderung bestreiten die Rennen am hinteren Sitz eines Tandems, mit einem sehenden Piloten. |
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| B: AthletInnen mit Sehbehinderung bestreiten die Rennen am hinteren Sitz eines Tandems, mit einem sehenden Piloten. |
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| B: AthletInnen mit Sehbehinderung bestreiten die Rennen am hinteren Sitz eines Tandems, mit einem sehenden Piloten. |
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| H 4: AthletInnen mit Doppel-Oberschenkelamputationen, AthletInnen mit Amputationen und anderen Behinderungen, die eine sichere Bedienung eines konventionellen Fahrrades oder Dreirades verhindern.
C 1: AhtletInnen mit einseitiger Beinamputation: OS, und zusätzlich Armamputation, OA oder UA, an derselben Seite oder diagonal, mit oder ohne Prothese. AhtletInnen mit beidseitiger Knieexartikulation mit Prothesen. AhtletInnen mit beidseitiger UA-Amputation und zusätzlich einseitiger OS-Amputation ohne Prothese. C 2: AhtletInnen mit einseitige OA-Amputation mit oder ohne Prothese, zusammen mit Knieexartikulation mit Prothese. AhtletInnen mit beidseitiger UA-Amputation mit zusätzlich einseitiger Knieexartikulation mit Beinprothese. AhtletInnen mit beidseitiger US-Amputation mit Prothesen mit einseitiger OA-Amputation mit oder ohne Arm-Prothese. AhtletInnen mit einseitige OS-Amputation, ohne Prothese, kann eine Abstützung des Stumpfes am Rad haben. C 3: AhtletInnen mit einseitiger OA-Amputation ohne Prothese zusammen mit einseitiger US-Amputation mit Gebrauch einer Prothese. AhtletInnen mit einseitiger Knieexartikulation mit Prothese zusammen mit einseitiger UA-Amputation. AhtletInnen mit einseitiger Knieexartikulation mit Prothesengebrauch. AhtletInnen mit beidseitiger US-Amputation mit Prothesen. C 4: AhtletInnen mit einseitiger US-Amputation mit Prothese sowie einseitiger UA-Amputation mit oder ohne Prothese, AhtletInnen mit einseitiger US-Amputation mit Prothese AhtletInnen mit beidseitiger Unterarm-Amputation ohne oder mit Prothese, die einen funktionellen Kontakt mit dem Lenker erlaubt. C 5: AthletInnen mit einseitiger Oberarm-Amputation mit und ohne Prothese, ohne funktionellem Griff. AthletInnen mit einseitiger Unterarm-Amputation mit Gebrauch einer Prothese. |
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| H 1.1: AthletInnen mit schwerer spastischer Tetraplegie mit/ohne Athetose/Ataxie und Einschränkung der Ellbogenstreckung
H 1.2: AthletInnen mit schwerer spastischer Tetraplegie mit/ohne Athetose/Ataxie ohne Einschränkung der Ellbogenstreckung H 2.1: AthletInnen mit mäßiger spastischer Tetraplegie mit/ohne Athetose/Ataxie H 2.2: AthletInnen mit schwerer Diplegie oder Hemiplegie H 3: AthletInnen mit schwerer Diplegie und Athetose/Ataxie/Dystonie (mit weitgehend normalen oberen Extremitäten) oder Hemiplegie mit Spastizität Grad 2-3 H 4: AthletInnen mit leichter bis mäßiger Diplegie oder Athetose mit fast normaler Funktion von Rumpf und oberen Extremitäten T 1: AthletInnen mit sehr schwerer neurologischer Behinderung T 2: AthletInnen mit schwerer neurologischer Behinderung, nicht fähig mit dem Zweirad zu fahren C 1: AthletInnen mit sehr schwerer neurologischer Behinderung C 2: AthletInnen mit schwerer neurologischer Behinderung C 3: AthletInnen mit schwerer bis mäßiger neurologischer Behinderung C 4: AthletInnen mit mäßiger neurologischer Behinderung C 5: AthletInnen mit geringer neurologischer Behinderung |
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| H 1.1: AthletInnen mit Tetraplegie, d.h. mit Behinderungen entsprechend einer kompletten Lähmung bis C6
H 1.2: AthletInnen mit Tetraplegie, d.h. mit Behinderungen entsprechend einer kompletten Lähmung ab C 7/C 8 und darüber, mit eingeschränkter Funktionalität der Arme und Hände H 2.1: AthletInnen mit Paraplegie, d.h. mit Behinderungen entsprechend einer kompletten Lähmung von TH 1 bis TH 3, mit wesentlich eingeschränkter Rumpfstabilität H 2.2: AthletInnen mit Paraplegie, d.h. mit Behinderungen entsprechend einer kompletten Lähmung von TH 4 bis TH9/10 und eingeschränkter Rumpfstabilität H 3: AthletInnen mit Paraplegie, d.h. mit Behinderungen entsprechend einer kompletten Lähmung von TH 11 bis L 4, ohne oder mit eingeschränkter Unterschenkelfunktion und kaum eingeschränkter Rumpfstabilität H 4: Paraplegie entsprechend kompletter Läsion Th 11 oder darunter |
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| C 1 - C 5
T 1 - T 2 |
Bewerbe
| Insgesamt kann man in 50 Bewerben Medaillen erringen. |
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| Straße (Zeitfahren, Straßenrennen)
Bahn (Sprint, 1.000 m Zeitfahren, Einzelverfolgung) |
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| Straße (Zeitfahren, Straßenrennen)
Bahn (Sprint, 1.000 m Zeitfahren, Einzelverfolgung) |
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| Straße (Zeitfahren, Straßenrennen)
Bahn (Sprint, 1.000 m Zeitfahren, Einzelverfolgung) |
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| Straße (Zeitfahren, Straßenrennen)
Bahn (500 m Zeitfahren, 1.000 m Zeitfahren, Einzelverfolgung, Team-Sprint) |
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| Straße (Zeitfahren, Straßenrennen)
Bahn (500 m Zeitfahren, 1.000 m Zeitfahren, Einzelverfolgung, Team-Sprint) |
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| Straße (Zeitfahren, Straßenrennen)
Bahn (500 m Zeitfahren, 1.000 m Zeitfahren, Einzelverfolgung, Team-Sprint) |
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| Straße (Zeitfahren, Straßenrennen, Teambewerb) |
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| Straße (Zeitfahren, Straßenrennen, Teambewerb) |
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| Straße (Zeitfahren, Straßenrennen)
Bahn (500 m Zeitfahren, 1.000 m Zeitfahren, Einzelverfolgung, Team-Sprint) |
Unterschiede
| Unterschiede zwischen dem Paralympischen Radsport und dem Radsport |
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| Im Radsport gelten die technischen Regeln der UCI (International Cycling Union), die seit Jänner 2007 auch der internationale Fachverband für den Behindertenradsport ist.
Sehbehinderte fahren auf einem Tandem mit Guide. B-Klassen: Blinde und Sehbehinderte: B1, B2, B3. Alle Athlet/innen der Klassen mit unterschiedlich schweren Sehbehinderungen. B1 bis B3 starten gemeinsam in einer offenen Klasse (B) getrennt nach Geschlechtern. Außerdem gibt es Zweirad (C)- und Dreiradklasse (T = Tricycle). In der Handbikeklasse (H) fahren AthletInnen mit Behinderungen, die eine sichere Bedienung eines konventionellen Fahrrades oder Dreirades verhindern. |
AthletInnen
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Manfred Gattringer
Amputiert (oberes und unteres Sprunggelenk) Sportklasse: C4 Bewerbe: Straße (Zeitfahren, Straßenrennen), Bahn (1.000 m, 4.000 m) |
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Eibeck Wolfgang
keine Finger an der rechten Hand Sportklasse: C5 Bewerbe: Straße (Zeitfahren, Straßenrennen), Bahn (1.000 m, 4.000 m) |
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Helmut Winterleitner
Querschnittlähmung mit rechts betonter spastischer Quadraparese Sportklasse: T2 Bewerbe: Straße (Zeitfahren, Straßenrennen) |
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Wolfgang Schattauer
Tetraplegie durch Unfall Sportklasse: H1 Bewerbe: Straße (Straßenrennen, Zeitfahren, Team Relay) |
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Manfred Putz
Athlet mit Paraplegie Sportklasse: H2 Bewerbe: Straße (Straßenrennen, Zeitfahren, Team Relay) |
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