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Rollstuhl-Fechten
Diese Sportart gehört zu den ältesten paralympischen Sportarten, sie wurde zum ersten Mal bei den Paralympics ROM 1960 durchgeführt. Ziel beim Rollstuhlfechten ist es 15 Punkte gegen seinen Kontrahenten zu erzielen.

Behinderungsgruppen

 
AthletInnen aus folgenden Behinderungsgruppen sind startberechtigt:

AthletInnen mit Bein- /(Arm-) Amputationen AthletInnen mit Bein- /(Arm-) Amputationen
Menschen mit Amputationen oder von Geburt an fehlende unteren, bzw. kombiniert mit den oberen, Extremitäten werden eingeteilt in
Oberschenkel- und Unterschenkelamputationen.
Hilfsmittel: mit Prothese / ohne Prothese

AthletInnen mit Armamputationen AthletInnen mit Armamputationen
Menschen mit Amputationen oder von Geburt an fehlende obere Extremitäten werden eingeteilt in Oberarm- und Unterarmamputationen
Hilfsmittel: mit Prothese / ohne Prothese

AthletInnen mit cerebraler Parese AthletInnen mit cerebraler Parese (stehend und sitzend)
Cerebralparese ist eine Beeinträchtigung des Bewegungsablaufs und mangelnde Muskelkontrolle aufgrund von Schädigungen eines oder mehrerer Steuerzentren im Gehirn.
Hilfsmittel: mit Rollstuhl / ohne Rollstuhl

AthletInnen mit Tetraplegie AthletInnen mit Tetraplegie
Tetraplegie ist eine Beeinträchtigung der motorischen oder sensorischen Funktion der unteren und oberen Extremitäten. Hilfsmittel: Rollstuhl

AthletInnen mit Paraplegie AthletInnen mit Paraplegie
Paraplegie ist eine Beeinträchtigung der motorischen oder sensorischen Funktion der unteren Extremitäten. Hilfsmittel: Rollstuhl

Klassen

 
Die Einteilung erfolgt in 3 Kategorien von A bis C.

A: Bei den AthletInnen ist die Rücken- und Bauchmuskulatur voll intakt, und es gibt keine Einschränkungen im Bereich der Arme und Hände.

C: Bei den AthletInnen ist die Rücken- und Bauchmuskulatur nicht mehr voll intakt, und es gibt Einschränkungen im Bereich der Arme und Hände.

B: Bei den AthletInnen ist die Rücken- und Bauchmuskulatur nicht mehr voll intakt, aber es gibt keine Einschränkungen im Bereich der Arme und Hände.
C: Bei den AthletInnen ist die Rücken- und Bauchmuskulatur nicht mehr voll intakt, und es gibt Einschränkungen im Bereich der Arme und Hände.

C: Bei den AthletInnen ist die Rücken- und Bauchmuskulatur nicht mehr voll intakt, und es gibt Einschränkungen im Bereich der Arme und Hände.

B: Bei den AthletInnen ist die Rücken- und Bauchmuskulatur nicht mehr voll intakt, aber es gibt keine Einschränkungen im Bereich der Arme und Hände.

Bewerbe

 
Die Bewerbe werden mit dem Degen und dem Florett, sowie dem Säbel durchgeführt:

• Säbel (Männer)
• Florett (Männer, Frauen und Team)
• Degen (Männer, Frauen und Team)

Unterschiede

 
Unterschiede zwischen Rollstuhl-Fechten und Fechten

Aufgrund der geringen TeilnehmerInnenanzahl gibt es bei den Paralympics in London keine eigenen Wettkämpfe in der Kategorie C.

Das auffälligste Detail ist, dass die Rollstühle fest am Boden montiert sind, sodass die FechterInnen ausschließlich mit dem Oberkörper ausweichen können.

Die Länge der Wettkampffläche wird von der Person mit den kürzeren Armen festgelegt.

AthletInnen

 
 




   

Manfred Böhm Manfred Böhm
Cerebralparese
Klasse: B
Bewerbe: Säbel

   

   
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