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Biathlon
Die ersten Biathlon-Bewerbe wurden bei den Paralympics 1994 in Lillehammer durchgeführt. Teilnahmeberechtigt sind AthletInnen mit physischen Behinderungen und AthletInnen mit Sehbehinderung.
Die 2,5 km lange Schleife wird 3 Mal (7,5 km, kurze Distanz) bzw. 5 Mal (12 km, lange Distanz) durchlaufen. Die AthletInnen kommen dabei 2 Mal bzw. 4 Mal zu den Schießständen. Die Entfernung der Zielscheiben ist 10 m, es werden jeweils 5 Schüsse liegend abgegeben. Jeder Fehlversuch wird mit Strafminuten geahndet.
Die große Attraktivität im Biathlon liegt in der Kombination von Ausdauer- und Präzisionsleistung. AthletInnen mit Sehbehinderung werden durch akustische Hilfsmittel unterstützt, die je nach Intensität des Signals, den AthletInnen zeigen, ob die Richtung stimmt.
Langlauf
Langlaufbewerbe wurden schon bei den ersten Winterparalympics 1976 in Örnsköldsvik, Schweden durchgeführt. Teilnahmeberechtigt sind AthletInnen mit physischen Behinderungen und AthletInnen mit Sehbehinderung. Die AthletInnen laufen entweder über die kurze, die mittlere oder die lange Distanz (2,5 km bis 20 km) oder nehmen an der Staffel teil. Die Bewerbe werden entweder im klassischen oder im freien Stil durchgeführt.
Sowohl im Biathlon als auch im Langlauf starten die AthletInnen seit den Paralympics TURIN 2006 in 3 Kategorien:
- Sehbehindert
- Sitzend
- Stehend
Die verschiedenen Behinderungsklassen werden mittels Verwendung des Crack-Systems (Faktor entsprechend der Behinderungsklasse, der in die Zeit mit eingerechnet wird) aneinander angeglichen, sodass die Leistungen der AthletInnen trotz unterschiedlicher Schwere der Behinderungen direkt vergleichbar werden und spannende Rennen garantiert werden können.
Klassifizierung: Download als Dokument
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