Website des Österreichischen Paralympischen Committees

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Tischtennis
Tischtennis ist paralympische Sportart der ersten Stunde, schon 1960 bei den ersten Paralympics in Rom wurden Medaillen in Tischtennis vergeben, es wird heute von AthletInnen aus 104 verschiedenen Ländern praktiziert. 276 AthletInnen, 174 Männer und 102 Frauen, nehmen vom 30. August bis 8. September 2012 an den Paralympics in London teil.


Behinderungsgruppen

 
AthletInnen aus folgenden Behinderungsgruppen sind startberechtigt:

AthletInnen mit Bein- /(Arm-) Amputationen AthletInnen mit Bein- /(Arm-) Amputationen
Menschen mit Amputationen oder von Geburt an fehlende unteren, bzw. kombiniert mit den oberen, Extremitäten werden eingeteilt in Oberschenkel- und Unterschenkelamputationen.
Hilfsmittel: mit Prothese / ohne Prothese

AthletInnen mit Armamputationen AthletInnen mit Armamputationen
Menschen mit Amputationen oder von Geburt an fehlende obere Extremitäten werden eingeteilt in Oberarm- und Unterarmamputationen
Hilfsmittel: mit Prothese / ohne Prothese

AthletInnen mit cerebraler Parese AthletInnen mit cerebraler Parese (stehend und sitzend)
Cerebralparese ist eine Beeinträchtigung des Bewegungsablaufs und mangelnde Muskelkontrolle aufgrund von Schädigungen eines oder mehrerer Steuerzentren im Gehirn.
Hilfsmittel: mit Rollstuhl / ohne Rollstuhl

AthletInnen mit Tetraplegie AthletInnen mit Tetraplegie
Tetraplegie ist eine Beeinträchtigung der motorischen oder sensorischen Funktion der unteren und oberen Extremitäten. Hilfsmittel: Rollstuhl

AthletInnen mit Paraplegie AthletInnen mit Paraplegie
Paraplegie ist eine Beeinträchtigung der motorischen oder sensorischen Funktion der unteren Extremitäten. Hilfsmittel: Rollstuhl

Les Autres Les Autres
Diese Gruppe (“Die Anderen”) umfasst alle AthletInnen mit einer körperlichen Behinderung, die nicht in eine der anderen Klassen eingebunden sind. Hilfsmittel: keine

AthletInnen mit mentaler Behinderung AthletInnen mit mentaler Behinderung
wie Lernbehinderung und Verhaltens-störungen etc., die einen IQ von unter 75 aufweisen, und von der legitimierten Sport-organisation, INAS-FID, anerkannt wurden

Klassen

 
Gespielt wird in stehenden und sitzenden Klassen, Einzel oder Doppel, Frauen und Männer getrennt.

Stehende Klassen

TT 6 AthletInnen mit schweren Behinderungen in allen 4 Extremitäten, vor allem im Spielarm, z.B. Tetraparese, Dysmelie, Arthrogryphose

TT 7 AthletInnen mit
• schweren Behinderungen in den Beinen und schlechter Rumpfbalance
• schweren Behinderungen des Spielarms
• spastischer oder diplegischer Cerebralparese

TT 8 AthletInnen mit
• mäßigen Behinderungen in den Beinen, z.B. Oberschenkelamputation,
• mäßigen Behinderungen des Spielarms, z.B. Unterarmamputation länger als 1/3,
• mäßiger Cerebralparese

TT 9 AthletInnen mit
• leichten Behinderungen in den Beinen, z.B. Unterschenkelamputation, steifes Knie etc.
• leichten Behinderungen im Spielarm, z.B. Fingeramputation ohne funktionellen Griff
• schweren Behinderungen des nicht spielenden Armes, z.B. kurzer Stumpf, komplette Lähmung
• leichter Cerebralparese

TT 10 AthletInnen mit den leichtesten Formen der oben genannten Behinderungsarten


Sitzende Klassen

TT 1 AthletInnen mit schwersten Beeinträchtigungen aller 4 Extremitäten, ohne Handfunktion, ohne aktiven Triceps, Schläger muss an
der Hand angebunden werden; Lähmungshöhe: C5/6 (Tetraplegie)

TT 2 AthletInnen mit schweren Beeinträchtigungen aller 4 Extremitäten, besserer Funktion des Spielarmes, mit aktivem Triceps; Lähmungshöhe: C6/7 (Tetraplegie)

TT 3 AthletInnen mit ausreichender Handfunktion, aber ohne Balance des Rumpfes, kein freies Sitzen möglich; Lähmungshöhe: TH7/8 (Paraplegie)

TT 4 AthletInnen mit ausreichender Rumpfbalance im Sitzen, allerdings ohne freier Bewegung im Vor- und Seitneigen; Lähmungshöhe: L1 (Paraplegie)

TT 5 AthletInnen mit normaler Rumpfstabilität bei eingeschränkten Beinfunktionen, wie zB.leichter Spastizität in den Beinen, Amputationen, Endoprothesen in Hüfte, Knie oder Fußgelenk AthletInnen können nicht im Stehen spielen.

Bewerbe

 
Ein Match besteht aus 5 Sätzen mit je 11 Punkten. SiegerIn ist, wer 3 aus 5 Sätzen gewinnt.

Einzel, Doppel

Einzel, Doppel

Einzel, Doppel

Einzel, Doppel

Einzel, Doppel

Einzel, Doppel

Einzel

Unterschiede

 
Unterschied zwischen Paralympischem Tischtennis und Tischtennis

Die Regeln der Internationalen Tischtennis Federation/ITTF sind mit kleinen Abweichungen (für AthletInnen im Rollstuhl) gültig.

Rollstuhl-Tennis: Der Service-Ball muss den Tisch am Ende von der Seite verlassen, damit der Ball in eine annehmbare Reichweite zum Gegenspieler kommt.

Spieler mit einer Armamputation oder Handbeeinträchtigung müssen den Ball beim Servieren nicht in die Höhe werfen. Das Befestigen des Schlägers an die Hand ist in allen Klassen erlaubt.

AthletInnen

 


   

   

Stanislaw Fraczyk Stanislaw Fraczyk
Poliomyelitis
Sportklasse: TT9
Bewerbe: Einzel, Team

Andreas Vevera Andreas Vevera
Athlet mit Tetraplegie
Sportklasse: TT1
Bewerbe: Einzel, Team
Hans Ruep Hans Ruep
Athlet mit Tetraplegie
Sportklasse: TT2
Bewerbe: Einzel, Team

Doris Mader Doris Mader
Athletin mit Paraplegie
Sportklasse: TT3
Bewerbe: Einzel
Egon Kramminger Egon Kramminger
Athlet mit Paraplegie
Sportklasse: TT3
Bewerbe: Einzel, Team

   

   
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