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Das Vienna Marriott, einer der Sponsoren des ÖPC, ist am 9. und 10. Mai Veranstaltungsort des "Women''s Leadership Summit", der Konferenz für Förderung der Frauen in führenden Positionen im Sport, veranstaltet vom Österreichischen Paralympischen Commitee in Kooperation mit dem Europäischen Paralympischen Committee.

Das internationale Interesse an der Konferenz ist enorm groß. 80 TeilnehmerInnen aus 27 Ländern haben sich angemeldet, davon 22 von Nationalen Paralympischen Committees.

Verbunden damit ist auch der Kick off-Event des Agitos Foundation WoMentoring Programms des IPCs. Dabei werden zukünftig 16 Mentorinnen 16 Mentees unterstützen, um in Zukunft im Sportbusiness Fuß zu fassen. Die Mentorinnen und Mentees kommen aus insgesamt 22 Ländern. Als Ideengeberin diente Maria Rauch-Kallat, die Präsidentin des Österreichischen Paralympischen Committees.

„Empowering Women for Leadership“ hat zum Ziel, Unterstützungsmechanismen für Frauen im Sport zu entwickeln und zu fördern. Der Women´s Leadership Summit ist für AthletInnen, TrainerInnen, Offizielle und künftige Führungskräfte ausgerichtet und beinhaltet Präsentationen, Techniken und Workshops rund um das Thema Führung, sowie Entwicklung von Fertigkeiten für Frauen, welche in den Sport einbezogen sind.

ÖPC-Präsidentin Maria Rauch-Kallat spricht sich klar für eine Steigerung der Zahl der Frauen in führenden Positionen auch im Sport aus: „Es ist nicht die Regel, sondern die Ausnahme, dass wir Frauen in führenden Positionen finden. Der Sport ist da leider auch keine Ausnahme. Es gibt viele ambitionierte Frauen die aufsteigen wollen, es aber in der immer noch Männer dominierten Welt sehr schwer haben. Das müssen wir ändern. Daher haben wir uns vom ÖPC entschlossen, den European Women`s Leadership Summit 2014 hier in Wien abzuhalten und die Bewegung zu unterstützen. Wir wollen mithelfen, die Welt zu verändern.“

Einer der Gäste der Veranstaltung ist der Präsident des Europäischen Paralympischen Komitees, John Petersson, der dieser Entwicklung ebenfalls sehr positiv gegenüber steht und sie auch im EPC fördert: „Die Bewegung ist noch sehr jung, wurde erst 2012 gegründet und es geht nur sehr langsam voran. Aber wir müssen weiter daran arbeiten Mechanismen zu erarbeiten, die Frauen unterstützen, in führende Positionen aufzusteigen. Wir müssen helfen, diese Entwicklung zu fördern.

Nach Wien angereist ist auch Tine Rindum-Teilmann, die Vorsitzende des „IPC''s Women in Sport“ Committees: „Sport ist ein sehr schwieriger Bereich für Frauen, um in einflussreiche Schlüsselpositionen aufzusteigen. Das IPC hat großartige Arbeit geleistet und es in den vergangenen 20 Jahren geschafft, die Anzahl der teilnehmenden Frauen bei Paralympischen Spielen praktisch zu verdoppeln. Es bedarf aber noch viel weiterer Arbeit auch die Zahl der Frauen in führenden Positionen zu steigern. Veranstaltungen wie diese hier in Wien tragen sehr viel dazu bei. Wir bedanken uns beim Österreichischen Paralympischen Committee für die Initiative und die Ausrichtung des Events.“

Auch das Österreichische Sportministerium steht hinter der Entwicklung und Förderung dieser Bewegung. Sektionschef Dr. Samo Kobenter war einer der Eröffnungsredner: „In den Sportverbänden in Österreich sind nur ganz wenige Frauen als Präsidentinnen an der Spitze, das ist die Tatsache und auch ein Problem. Daran müssen wir arbeiten und es ändern. Ich hoffe, dass wir in Zukunft mehr Frauen in führenden Positionen im Sport finden. Daher unterstützen wir auch Empowering Women for Leadership.“


Petra Huber (ÖPC), Tine Rindum-Teilmann (IPC), Samo Kobenter (Sportministerium), John Petersson (EPC) und Maria Rauch-Kallat (ÖPC).(© ÖPC/Franz Baldauf)

 


Gruppenfoto Women's Leadership Summit (© ÖPC/Franz Baldauf)

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