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39 Tage vor der Eröffnung der XV. Paralympics in Rio de Janeiro fand im Partnerhotel Vienna Marriott am Parkring in Wien der Team-Workshop des Österreichischen Paralympischen Committees statt. Sechs Sportlerinnen und zwanzig Sportler werden zwischen 7. und 18. September für das ÖPC am Start sein.

Chef de Mission Mag. Walter Pfaller freut sich auf die große Herausforderung, appellierte aber an die Toleranz aller AthletInnen und BetreuerInnen: "Fünfzig zielorientierte Menschen, fünfzig verschiedene Charaktere, es gibt Alphatiere, Befehlsempfänger und im Spitzensport natürlich Egoisten. Außerdem ist nichts wie zu Hause. Da braucht es ein hohes Maß an Toleranz."

ÖPC-Generalsekretärin Mag. Petra Huber: "Wir haben nichts dem Zufall überlassen und uns organisatorisch bestens vorbereitet, um vor Ort ein optimales Umfeld bieten zu können." Der heutige Workshop mit zahlreichen ReferentInnen gab den TeilnehmerInnen 39 Tage vor RIO 2016 das letzte umfassende Briefing vor der Abreise.

ÖPC Teamworkshop RIO 2016: die Vortragenden
Das gesamte österreichische paralympische Team für RIO 2016 traf sich zum gemeinsamen Team-Workshop im Vienna Marriot. Walter Pfaller (Chef de Mission), Petra Huber (ÖPC-Generalsekretärin), Julia Voglmayr (Deputy Chef de Mission) und Michaela Mödlin (Teamärztin) gaben die wichtigsten Infos kurz vor dem Start zu den Paralympics. Bilder: Franz Baldauf, GEPA-pictures

Natürlich braucht das drittgrößte Sportereignis der Welt wie die Paralympischen Spiele auch eine gute Vorbereitung. Petra Huber und eine Reihe von ExpertInnen machten die Teammitglieder auf die wichtigsten Rahmenbedingungen aufmerksam.

Teamärztin Dr. Michaela Mödlin stellte ihr sechsköpfiges medizinisches Team vor: "Ich glaube wir sind breit und gut aufgestellt, um mit allen Problemen klar zu kommen." Auch die Zusammenarbeit mit Fachärzten und Partner-Krankenhäusern vor Ort sei gut organisiert und jederzeit gewährleistet.

Ernährungsberaterin MMag. Judith Haudum gab Tipps für die optimale Ernährung während der Anreise und der Dauer der Paralympics. "Es liegt in eurer Verantwortung, vorher festzulegen, was ihr wirklich braucht." Die Spiele seien nicht die richtige Zeit für Experimente.

Karin Neubinger vom ÖPC-Partner GEPA-pictures präsentierte den SportlerInnen Infos zur Bilddatenbank und wie diese für den optimalen Gebrauch genützt werden kann.

Deputy Chef de Mission, Mag. Julia Voglmayr, wies auf die Social Media Guidelines hin, da ein Verstoß dagegen im schlimmsten Fall zum Ausschluss von den Spielen führen könne. "Zum Beispiel gibt es eine werbefreie Zeit von 30. August bis 21. September." Die Spielregeln auf Twitter, Facebook oder Instagram werden immer wichtiger und sind unbedingt einzuhalten.

Zum Abschluss gab Dr. David Müller von der österreichischen Anti-Doping-Agentur NADA dem Team einen genauen Einblick in die Aufklärungsarbeit der NADA und Hilfestellungen zu den RIO-spezifischen Anti-Doping-Regeln.

Die nächsten Termine des ÖPC-Teams

24. August:

6. September:

  • Eröffnung des Österreich-Hauses in RIO 2016

7. September:

  • Eröffnung der Paralympischen Spiele RIO 2016


Das gesamte österreichische Team für RIO 2016 mit den Vortragenden . Bild: GEPA-pictures

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