Headerbild

Um die Gleichberechtigung von Paralympischen und Olympischen Spielen zu unterstreichen, traf Sport- und Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil am Freitag in Rio ein und bleibt bis Montag. In dieser Zeit versucht er, so viele Bewerbe mit österreichischer Beteiligung wie möglich vor Ort zu erleben. Trotz Erkältung ließ er sich die Saturday Night Matches im Tischtennis nicht entgehen.

 

"Die Herausforderungen im österreichischen Sport sind vielfältig", betonte Sportminister Hans Peter Doskozil

„Inklusion muss in den Fachverbänden stattfinden“, betonte Doskozil in einem Pressegespräch im Österreich-Haus. Er werde diese Entwicklung mit aller Kraft vorantreiben: „Ab Anfang Oktober werden fünf behinderte Sportlerinnen und Sportler in den Heeressport eingegliedert“, sagte er. Die Namen der Ausgewählten stehen bereits so gut wie fest und werden am 3. Oktober bekanntgegeben.

„Doch bei diesen fünf Plätzen kann es nicht bleiben, auch wenn das jetzt ein ganz wesentlicher erster Schritt ist.“ Er selbst strebe eine Gesamtquote von 200 bis 300 Athleten im Heeressport an. „Wenn wir das durchbringen, werde sich auch die Quote der Behinderten deutlich erhöhen.“ Wie viele und welche Athletinnen und Athleten letztendlich für einen der Spitzensportplätze beim Bundesheer in Frage kommen, werde gemeinsam mit dem Österreichischen Paralympischen Committée erarbeitet. „Präsidentin Maria Rauch-Kallat und ihr Team werden mir die entsprechenden Vorschläge machen.“

top