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Der Bundesminister für Landesverteidigung und Sport begrüßt die ersten fünf Behindertensportler an ihrem ersten Arbeitstag beim Bundesheer.

In der Südstadt unterzeichneten heute fünf paralympische Athleten im Beisein des Sportministers, Hans Peter Doskozil und der Präsidentin des Österreichischen Paralympischen Comittees, Maria Rauch-Kallat sowie führender Funktionäre der Dachverbände ihre Dienstverträge. Die fünf Sportler werden als Vertragsbedienstete befristet in die Heeressportzentren (HSZ) aufgenommen und nach dem Vertragsbedienstetengesetz entsprechend der Gehaltsgruppe „v4“ entlohnt. Das Dienstverhältnis erstreckt sich vorerst auf die Dauer bis zu den Paralympics 2020 in TOKYO 2020. Doskozil plant, mit der Erhöhung der Zahl von SpitzensportlerInnen in den HSZ auch jene der paralympischen SportlerInnen aufzustocken. 

„Es war mir von Beginn meiner Tätigkeit als Sportminister an ein großes Anliegen, die Heeressportzentren auch für paralympische Sportlerinnen und Sportler zu öffnen. Bei den Paralympischen Spielen in Rio haben die österreichischen Athletinnen und Athleten unser Land mit ausgezeichneten Leistungen und vielen Medaillen hervorragend vertreten. Die Aufnahme von Sportlerinnen und Sportlern mit körperlicher Beeinträchtigung in die Heeressportzentren ist ein wichtiger Schritt für den österreichischen Behindertensport“, sagt Sportminister Doskozil.

Die Arbeitsplätze sind im Organisationsplan für die Heeressportzentren verankert und werden nach einer Beurteilung und einem gemeinsamen Vorschlages des ÖPC, ÖBSV, HSZ und des Generalstabes des Bundesheeres besetzt.
Die Präsidentin des ÖPC, Maria Rauch-Kallat, zeigt sich nach der Vertragsunterzeichnung sehr erfreut: „Mit der Öffnung der HSZ für die beeinträchtigten Sportler wurde ein großes Ziel erreicht, nämlich die Gleichstellung mit Olympischen Sportlerinnen und Sportlern. Ich möchte Hans Peter Doskozil herzlich dafür danken, dass er dieses Anliegen so rasch und unkompliziert umgesetzt hat.“

Stellvertretend für die fünf neu aufgenommenen Heeressportler sagt der Schwimmer Andreas Onea: „Heute wurde ein Teil österreichische Sportgeschichte geschrieben. Ich bin sehr stolz, dass ich als einer der ersten fünf Sportler in ein HSZ einrücken darf. Es ist nicht nur eine große Anerkennung für unsere Leistungen, sondern auch eine Wertschätzung, in dieses System aufgenommen zu werden. Damit ist die Vorbereitung für Tokyo gesichert.“

Als erste fünf Sportler haben

  • Nico Langmann - Rollstuhltennisspieler - HSZ Südstadt/Niederösterreich
  • Andreas Onea - Schwimmer - HSZ Südstadt/Niederösterreich
  • Markus Swoboda - Kanu - HSZ Linz
  • Daniel Pauger - Rollstuhl-Tischtennis - HSZ Innsbruck
  • Günther Matzinger - Leichtathletik - HSZ Salzburg

mit Wirksamkeit 1. Oktober 2016 ihren Dienst angetreten.

 

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Auszüge aus dem Originaltext:
Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport
Gerald Pangl, Pressesprecher des Bundesministers in Sportangelegenheiten
www.sportministerium.at

Bilder: GEPA-pictures

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