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Seit einem Trainingsunfall im Februar 2017 befindet sich Österreichs Para-Snowboarder Patrick Mayrhofer auf seiner ganz persönlichen „Road (back) to PyeongChang“! 

Eigentlich wollte Patrick Mayrhofer im Februar seinen Snowboard Weltmeistertitel von 2015 verteidigen, es kam jedoch unerwartet völlig anders für ihn… Er stürzte bei einem Trainingslauf und verletzte sich so schwer am Knie, dass der Rest der Saison gestrichen war. Für die Operation wurde er sofort nach Österreich zurück geflogen, eine lange Phase an Krankenhaus- und Rehabilitationsaufenthalt folgte. Die volle Bewegungsfreiheit im Knie ist auch aktuell noch nicht wiederhergestellt und so mache Belastungen sind nur bedingt möglich. Im Dezember hofft Patrick Mayrhofer jedoch, wieder ins Renngeschehen zurückkehren zu können und konzentriert sich bis dahin voll auf ein Kraft- und Techniktraining.

„Vor der Weltmeisterschaft und ein Jahr vor den Paralympics in PyeongChang 2018 – ein ziemlich schlechter Zeitpunkt für eine Verletzung, die durch einen Sturz aufgrund eines blöden Fehlers passiert ist. Die ersten Tage im Krankenhaus waren psychisch betrachtet eine sehr harte Zeit für mich“, erzählt Patrick Mayrhofer in einem IPC Interview.

Zwei Dinge haben dem 29-jährigen Snowboarder jedoch Kraft gegeben, sich wieder so schnell wie möglich zurück zu kämpfen: die Aussicht auf PyeongChang 2018 und der gute und freundschaftliche Zusammenhalt der internationalen Para-Snowboard Community während seiner Verletzungspause.

„Die Vorfreude auf PyeongChang gab mir Kraft und Energie für die harten und anstrengenden Tage im Rehabilitationszentrum. Genauso wie die positive Zusprache meiner Snowboard Kollegen. Wir sind nur etwa 80 Athleten und alle kennen sich gegenseitig, also wie eine große Familie. Sogar jetzt, fünf Monate nach dem Unfall, bin ich immer noch in Verbindung mit all den anderen Kollegen aus der ganzen Welt und das ist wirklich motivierend und schön."

Nach der schwierigen und harten Zeit der Reha blickt Patrick Mayrhofer damit zuversichtlich nach vorne: „Natürlich ist PyeongChang 2018 sowie eine Medaille mein großes Ziel. Und wenn ich auf die letzten drei Jahre zurückblicke, so weiß ich, dass ich es schaffen kann!“

Quelle: IPCwww.paralympic.org

Fotocredit Titelbild: Joe Kusumoto

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