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Wissenstransfer zur Unterstützung des Inklusionsprozesses in der Nachwuchsarbeit der inkludierten Sport‐Fachverbände.

Projektidee
Ziel des Österreichischen Paralympischen Committees ist es, mit Hilfe dieses Projekts, seinen Mitgliedern paralympisches Knowhow und Expertise in Form von Workshops zur Verfügung zu stellen. Das Projekt wird vom Bundes-Sportförderungsfonds (BSFF) unterstützt und von der Universität Wien wissenschaftlich begleitet.
Vor dem Hintergrund der internationalen Entwicklung möchte das ÖPC seine Fachverbände bei der Umsetzung der Inklusion im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention und des Nationalen Aktionsplans Behindertengleichstellung unterstützen. Auch das Internationale Paralympische Commmittee verfolgt den inklusiven Weg und strebt danach, dass die 9 Sportarten, die derzeit noch vom IPC verwaltet werden, bis 2022 unabhängig und selbständig werden.


Inklusion in den Mitglieds-Fachverbänden
Das ÖPC ist sich bewusst, dass Inklusion ein langfristiger Prozess ist. Er passiert nicht von heute auf morgen, sondern erfordert langfristige Konzepte und Strategien. Jeder Verband steht dabei vor individuellen Herausforderungen, verfügt über unterschiedliche Voraussetzungen, Strukturen und Ressourcen und ist bereits mehr oder weniger aktiv in der Inklusionsarbeit tätig. Aus diesem Grund wurde gemeinsam mit dem Institut für Sportwissenschaft der Universität Wien ein Online Fragebogen entwickelt, um zu erfragen, wie sich die Situation hinsichtlich Inklusion in den Mitglieds-Fachverbänden gestaltet. Entsprechend der Angaben der Online-Befragung wurde die Gestaltung der Inhalte der Workshop-Reihe geplant.


Inhalte Inklusions-Workshop-Reihe


Unter Punkt Modul 1 finden Sie Vortragsinhalte des ersten Workshops als PDF zum Download


Modul 2 – 20.10.2017, 09:00 - 15:45, AUVA, Vortragssaal (EG), Adalbert-Stifter Straße 65, 1200 Wien


Programm Modul 2

Zeit Thema Vortragender
09:00-09:15 Beginn und Begrüßung. Petra Huber – Generalsekretärin des ÖPC
 09:15-10:15  Rehabilitation und was kommt danach.

Burkhart Huber – Ärztlicher Leiter des AUVA Rehabilitationszentrum Häring,Teamarzt Österreich bei den Winter-Paralympics

10:15-10:30 PAUSE
10:30-12:00 Orthopädietechnik: Materialien und technische Hilfsmittel im Alltag und im Sport. Patrick Mayrhofer – Snowboardweltmeister 2015, Mitarbeiter bei Ottobock
12:00-12:40 PAUSE
12:40-14:10 Die Zukunft der Klassifizierung auf der Grundlage des IPC Athlete Classification Code 2015 und Handlungsempfehlung für nationale Strategien. Jürgen Schwittai – Internationales Paralympisches Committee
14:10-14:20 PAUSE
14:20-15:20 Nachwuchsgewinnung und -förderung im paralympischen Sport. Ein internationaler Systemvergleich unter Berücksichtigung der Athleten-, Trainer- und Funktionärsperspektive. Sabine Radtke - Universität Paderborn, Fakultät für Naturwissenschaften, Department Sport und Gesundheit, Professur "Inklusion im Sport“
15:20-15:45 Inklusion im Sport in Österreich – Strategien, Ziele, wie soll es weiter gehen? Diskussion im Plenum


Eine Anmeldung für Modul 2 ist noch bis spätestens Sonntag, den 15.10.2017 per Email an Frau Mag. Christine Kogler – kogler@oepc.at – möglich.


Die Initiative dient als Impulsgeber zur gemeinsamen Entwicklung nationaler Konzepte, die zukunftsfähig sind, die top‐down umgesetzt werden und versucht Ressourcen und Aufgaben zu bündeln, damit die Inklusion der betreffenden Sportarten in die jeweiligen Sport‐Fachverbände systematisch passiert und Strukturen und Knowhow nachhaltig verankert werden.

 

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