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Zu Besuch bei Dr. Michael Schwarzinger in Seoul: So schätzt Österreichs Botschafter aktuell die Lage in Südkorea und für Pyeongchang 2018 ein!


Seit Anfang August ist Dr. Michael Schwarzinger österreichischer Botschafter für Süd- und Nordkorea. Als solcher ist der Tiroler in Seoul („Eine wunderschöne, interessante Stadt!“) stationiert – und kümmert sich dort um österreichische Anliegen. Die können politischer oder wirtschaftlicher Natur sein, aber auch Hilfestellungen für Landsleute durch die Botschaft.

„Die ganz normalen konsularischen Hilfen: Wenn zum Beispiel der Pass verloren geht, wenn das Geld weg ist, wenn man medizinisch etwas braucht oder Beratung nötig ist. In diesen Fällen sind wir sofort zur Stelle.“ Rund 300 Österreicherinnen und Österreicher leben in Südkorea. Im Februar und März werden einige mehr nach Ostasien reisen, um an den Olympischen und Paralympischen Spielen teilzunehmen oder als Fans und Unterstützer dabei zu sein.

Nach einem ersten Lokalaugenschein im Mountain und Coastal Cluster von Pyeongchang ist der 62-Jährige überzeugt: „Sie haben bei der Bewerbung Salzburg geschlagen – das sagt schon einiges aus. Die Anlagen schauen super aus, sind auf dem technisch neuesten Stand. Und mit dem Beginn des Winters wird auch die Begeisterung für diese Spiele wachsen.“

Dass sich der Konflikt zwischen den USA und Nordkorea negativ auf die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018 auswirken wird, glaubt Schwarzinger nicht. „Die Sicherheitssituation wird laufend beobachtet. Wir nützen alle Informationskanäle, die dafür zur Verfügung stehen. Selbstverständlich ist das Außenministerium auch in Kontakt mit befreundeten Staaten zu diesem Thema.“

Südkorea sei jedenfalls sehr daran interessiert, dass alle, die nach Pyeongchang reisen wollen, sichere und angenehme Spiele erleben. „Es wird alles unternommen, um die Situation in den Griff zu bekommen. Wir haben auch von den Österreichern hier keine großen Anfragen in der letzten Zeit zur Sicherheitssituation bekommen.“

Abschließend hat der österreichische Botschafter einen Tipp für all jene, die zu den Paralympischen Spielen nach Südkorea reisen wollen: „Jeder der kommt, sollte sich auf der Homepage des Außenministeriums registrieren. Dann ist es im Fall der Fälle leichter zu helfen.“

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