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Die „Taskforce Pyeongchang 2018“ soll die Sicherheit der österreichischen Delegation und der Besucher in Südkorea gewährleisten.

Innenminister Mag. Wolfgang Sobotka präsentierte am Dienstag gemeinsam mit Vertretern des Österreichischen Olympischen Comités, des Österreichischen Paralympischen Committees, des Außenministeriums sowie von Sports Media Austria die Ergebnisse der ersten Arbeitsgespräche und Workshops der Sicherheits-Taskforce zur Olympia 2018 in Pyeongchang in Südkorea.

Die Olympischen und Paralympischen Spiele finden im Februar und März in der Republik Korea statt. „Ich freue mich sehr, dass das Österreichische Paralympische Komitee erstmals der Taskforce angehört“, sagte ÖPC-Präsidentin Maria Rauch-Kallat.

„Ziel der Taskforce ist es, alle notwendigen Vorkehrungen zu treffen, um die Sicherheit der österreichischen Delegation und der österreichischen Besucher in Südkorea zu gewährleisten. Dabei wird auch das Veranstalterland in allen sicherheitspolizeilichen Belangen bestmöglich unterstützt“, erklärte Innenminister Sobotka.

„Es sind neue Wege, die wir hier gemeinsam mit den Stakeholdern beschreiten, um wie schon bei der EURO 2016 die bestmögliche Qualität zu gewährleisten.“ Zwei Experten des Innenministeriums leiten die Taskforce: Dr. Günther Marek, Leiter der Gruppe I/C (Gesundheit, Psychologie, Sport), war bereits bei den Fußball-EMs 2008 und 2016 als Sicherheitsverantwortlicher im Einsatz, und General Reinhard Schnakl, Leiter der Gruppe II/A (Organisation, Dienstbetrieb und Einsatz).

Dazu wurden Maßnahmen entwickelt:

• Erstellung eines Sicherheitskonzeptes für Public-Viewing-Veranstaltungen mit einer hohen Besucherzahl in Österreich
• Zusammenarbeit mit dem „Internationalen Olympischen Comité“ (IOC) und Südkorea
• Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Institutionen, die für den öffentlichen Reiseverkehr zuständig sind (Reiseveranstalter, Fluglinien etc.)
• Entsendung eines Verbindungsbeamten des BMI und von zwei Beamten des EKO Cobra/DSE nach Südkorea
• Verstärkte Zusammenarbeit mit den Fachverbänden der teilnehmenden Athletinnen und Athleten
• Einrichtung einer Kontaktstelle für Sicherheitsfragen beim EKO Cobra/DSE
• Sicherheitsrelevante Informationen an die Partner der Taskforce

„Für uns Journalistinnen und Journalisten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Produktionsteams ist es eine besonders positive Erfahrung, transparent und mit großem Engagement an diesem Konzept mitarbeiten zu können“, lobte Mag. Hans Peter Trost, Präsident von Sports Media Austria, die Zusammenarbeit innerhalb der Taskforce.

Dr. Peter Mennel, Generalsekretär des Österreichischen Olympischen Comités“, versicherte: „Die Lage in Pyeongchang ist sicher. Niemand braucht sich Sorgen zu machen: Jeder Athlet/Betreuer wird sich zu 100 Prozent auf den Sport konzentrieren können. Die Taskforce Sicherheit ist uns ein großes Anliegen, damit haben wir für unser Olympia-Team die Garantie, zu jedem Zeitpunkt auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein.“

Auch der Leiter der Sicherheitsabteilung des BMEIA, Mag. Werner Brandstetter, zeigte sich zuversichtlich: „Das BMEIA hilft Österreicherinnen und Österreichern im Ausland. Es bereitet sich in diesem Sinne auch auf die Winterspiele in Korea vor, um österreichischen Athleten, Betreuern und Schlachtenbummlern im Bedarfsfall bestmöglich zur Verfügung zu stehen."

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