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Pyeongchang verwandelt sich in ein Winter-Wonderland. Das wirkt sich auf das Programm der Alpinen aus. Pisten-Crew ist voll gefordert.

Der Winter hat PyeongChang fest in seiner Hand. In der Nacht von Sonntag auf Montag gab es mehr als einen halben Meter Neuschnee im Mountain Cluster. Das gab schöne Bilder für die Fotografen und Kamerateams im Paralympic Village, aber auch die eine oder andere Sorgenfalte im Lager der Alpinen.

Nicht so im Paralympic Team Austria ... Team-Manager Michael Knaus holte aber umgehend Feedback von der Pisten-Crew im Jeongseon Alpine Center ein und konnte danach Entwarnung geben. „Es hat am Berg weniger geschneit als in Alpensia, die Piste wird durch die Temperaturen wieder hart werden. Einzig der Wind könnte – wie schon bei den Olympischen Spielen – wieder ein Faktor werden, aber da müssen wir abwarten, wie es sich die nächsten Tage entwickelt.“

Der Tiroler geht davon aus, dass die Pistenarbeiter für Top-Verhältnisse sorgen. „Es gehen die besten Athletinnen und Athleten der Welt an den Start, da werden auch die Rennstrecken entsprechend präpariert sein.“

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Weil die Pisten gesperrt waren, stand für die Athletinnen und Athleten gemeinsames "Trockentraining" auf dem Programm - erst im Turnsaal und dann im Fitnesscenter.

Am Dienstag kommt es nun zum ersten „Kennenlernen“ mit der Paralympics-Abfahrt, das für die meisten Sportlerinnen und Sportler ein Wiedersehen ist. Von 11 bis 12 Uhr Ortszeit findet die Hangbefahrung statt – ohne Tore. „Es geht darum, sich mit dem Gelände vertraut zu machen und die Bedingungen kennenzulernen. Aber unser Team weiß, wie die Abfahrt gesetzt wird und ziemlich sicher die Rennlinie nachfahren“, erklärt Alpin-Headcoach Eric Digruber.

Dass das Programm für die nächsten Tage aufgrund von Wind und Wetter etwas durcheinander kommen könnte, bringt ihn nicht aus dem Konzept. „Wir hatten bei den Speed-Rennen in dieser Saison schon einige Wettertage – das hat uns super darauf vorbereitet.“ Für Mittwoch ist das erste Abfahrtstraining geplant.

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