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Österreichs Alpin-Asse legen im 1. Training für die Abfahrt mit Höchstgeschwindigkeit los. Auch Roman Rabl fährt aufs Stockerl.

Das geht ja gleich richtig gut los! Österreichs Abfahrts-Asse gaben gleich im ersten Training für den samstägigen Paralympics-Downhill den Ton an. Claudia Lösch und Markus Salcher fuhren in ihren Klassen jeweils Bestzeit.

Die Niederösterreicherin raste im Jeongseon Alpine Center in einer eigenen Liga, wusste Platz 1 aber richtig einzuschätzen. „Anna (Schaffelhuber; Anm.) hat sich oben ins Netz gelegt, ist dann aber weiter gefahren und war unten schneller als ich.“ Ihre eigene Fahrt bezeichnete die 29-Jährige als „okay“, schickte aber gleich nach, dass sie noch einige Reserven hat. „Ich habe mir von der Linie noch viel Platz gelassen.“

Auch Salcher war im ersten High-Speed-Vergleich eine Klasse für sich. Der zweitplatzierte Kanadier Alexis Guimond hatte 1,46 Sekunden Rückstand auf den Kärntner. „Es war ein guter Tag, ich fühle mich im Lauf sehr wohl. Endlich wieder auf den langen Skiern und ich habe das gute Gefühl von Kimberley nach PyeongChang mitgenommen.“

Die Zielsetzung des zweifachen Paralympics-Siegers von Sotschi 2014 für das Rennen ist klar: „Zählen tut es am Samstag, da will ich noch einmal so oder besser fahren.“ Vor allem im langen Zug von Tor Nummer 7 weg sieht der 26-Jährige noch Potenzial. „Es ist teilweise interessant gesteckt, da muss man sehr genau fahren.“ Nico Pajantschitsch belegte im ersten Paralympics-Training seiner Karriere Rang 14.

Schnell unterwegs und also auf Medaillenkurs war auch Roman Rabl im ersten Vergleich – Platz 3 für den Tiroler. Nur der Norweger Jesper Pedersen und Kurt Oatway aus Kanada waren schneller. "Es war ein gutes erstes Training. Ich weiß, woran ich in den nächsten Trainings arbeiten muss."

Für Donnerstag war ein zweites Abfahrtstraining geplant, dieses wurde jedoch wegen des angesagten Schneefalls bereits im Team Captain's Meeting abgesagt. Das Paralympic Team Austria wird stattdessen Slalom trainieren.

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