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Am Freitag erreichte die "Passion for Paralympics" des deutschen Weltkonzerns das Alpenhaus. Mit einer ganz besonderen Premiere.

Der vorletzte Abend im Alpenhaus stand ganz im Zeichen von Ottobock – und der Partner des Österreichischen Paralympischen Committees hatte jede Menge zu feiern. Da ist einerseits das 30-Jahr-Jubliäum als offizieller technischer Servicepartner für Prothetik, Orthetik und Rollstühle bei Paralympischen Winterspielen.

„Wir sind sehr stolz darauf, bereits seit 1988 dabei zu sein. Damals sind vier australische Techniker nach Seoul gereist, weil da erstmals Carbonfedern im Einsatz waren“, erzählt Peter Franzel.

Der Österreicher ist bei Ottobock für die gesamte Organisation rund um die Paralympischen Spiele zuständig und leitet zudem das technische Serviceteam. Das besteht aus 23 Mitarbeitern aus 9 Nationen, darunter Orthopädietechniker, Rollstuhlspezialisten oder Schweißer.

Auf 300 m² Werkstattfläche im Servicezentrum des Paralympischen Dorfs wurden seit der Eröffnung mehr als 280 Reparaturen durchgeführt.

„Hier in PyeongChang war unsere erste Reparatur kein Rollstuhl und auch keine Prothese, sondern die Brille einer Athletin, die kaputt gegangen ist. Nach 10 Minuten war sie wieder glücklich“, gilt für Franzel und sein Team die „Passion for Paralympics“ auch für alles, was über Mobilitätshilfen und Sportgeräte hinausgeht.

Besondere Silbermedaille

Die Silbermedaille von Snowboarder Patrick Mayrhofer war nicht nur die erste in dieser Disziplin für das ÖPC, sondern auch die erste eines Ottobock-Mitarbeiters in der langen Geschichte des deutschen Traditionsunternehmens. „Das ganze Team hat sich mit Patrick gefreut“, überreichte Peter Franzel nach dem „Medal Walk“ dem frischgebackenen Medaillengewinner einen Geschenk-Rucksack, gepackt von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Werkstatt.

Neben Mayrhofer ist mit Skifahrer Thomas Grochar ein weiterer rot-weiß-roter Athlet als Markenbotschafter für Ottobock im Einsatz.

Auch und vor allem ist der Weltkonzern seit 2009 Partner des Österreichischen Paralympischen Committees. Für Präsidentin Maria Rauch-Kallat geht die Zusammenarbeit weit über ein Sponsoring hinaus.

„Ottobock ist nicht nur für uns und das Paralympic Team Austria sehr wichtig, sondern auch für Österreich. Erst kürzlich wurde die Niederlassung in Wien um ein neues Gebäude erweitert, was zusätzliche Arbeitsplätze bringt.“ Und damit neue Kolleginnen und Kollegen für den versilberten Patrick Mayrhofer.

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