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Das Feuer ist erloschen - die Paralympics in PyeongChang sind beendet. Mayrhofer führte Österreich bei der Schlussfeier an.

Die XII. Winter-Paralympics in PyeongChang sind mit einer spektakulären Schlussfeier unter dem Motto "We move the World" zu Ende gegangen.

Um 21:12 Uhr Ortszeit beendete der Präsident des Internationalen Paralympischen Komitees, Andrew Parsons, die Spiele. Er dankte den Koreanern, allen Helfern und auch dem südkoreanischen Präsidenten, Moon Jae-in, für die unglaubliche Arbeit.

Außerdem richtete er das Wort an die Athleten: "Jede Generation hat die Chance, die Welt zu verändern. Stolze Para-Athleten, die ist eure Zeit, Vorbilder und Katalysatoren für eine integrative Gesellschaft zu sein." Er forderte sie zudem auf, 2022 in Peking erneut zusammenzukommen.

Sowohl Parsons, als auch der Chef des Organisationskomitees, Lee Hee-Beom, erwähnten in ihren Reden den kürzlich verstorbenen Physiker Stephen Hawking. Er stand der paralympischen Bewegung sehr nah und hielt bei den Spielen 2012 in London eine bewegende Eröffnungsrede.

Snowboard-Silbermedaillengewinner Patrick Mayrhofer führte Österreich als Fahnenträger an: "Das war ein großartiges Gefühl und wird für immer ein Highlight meiner Karriere bleiben."

Nur wenige Minuten danach erlosch das Paralympische Feuer im Stadion von Pyeongchang. Zuvor wurde traditionell die paralympische Fahne von Pyeongchangs Bürgermeister Sim Jea Guk an den Bürgermeister der kommenden Spiele, Chen Jining aus Peking weitergereicht.

Ein weiterer Höhepunkt der Abschlussfeier war die Ehrung von Dr. Whang Youn Dai, die sich ihr ganzes Leben dafür eingesetzt hat, den paralympischen Sport weiterzuentwickeln.

Österreich holte bei den Spielen in PyeongChang sieben Medaillen (zwei Silber, fünf Bronze) und belegt damit im Medaillenspiegel den 22. Platz.

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