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Im Vortragssaal der AUVA gab es bei der Generalversammlung Rückschau und Ausblick, eine Statutenänderung und eine Ehrenmitgliedschaft.

Am Montag fand im Vortragssaal der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) die Generalversammlung des Österreichischen Paralympischen Committees statt. Präsidentin BM a.D. Maria Rauch-Kallat und Generalsekretärin Mag. Petra Huber gaben gemeinsam mit Finanzreferent Dipl.Ing. Christoph Schäffer einen Überblick über die laufende Arbeit im ÖPC und blickten noch einmal auf die Paralympischen Winterspiele 2018 in PyeongChang zurück.

„Es waren grandiose Spiele! Ich möchte an dieser Stelle noch einmal unseren Sponsoren und Partnern meinen besonderen Dank aussprechen, dass sie uns das ermöglichen“, eröffnete die ÖPC-Präsidentin ihren Bericht.

Neben den sportlichen Erfolgen – das Paralympic Team Austria gewann in Südkorea insgesamt sieben Medaillen – war auch das Alpenhaus ein voller Erfolg. „Unser gemeinsames Hospitality-Haus mit Deutschland und der Schweiz war Treffpunkt für Sportlerinnen und Sportler, die Betreuer, Fans und hochkarätige Gäste aus Sport, Wirtschaft und Politik. Dieses Projekt hat sicher Zukunft“, so Rauch-Kallat zu den Mitgliedern und Vertretern der Dach- und Fachverbände im Auditorium.

Neue Maßstäbe

Die Generalsekretärin bedankte sich noch einmal für die gute Zusammenarbeit mit den Wintersport-Sparten Ski Alpin, Ski Nordisch und Snowboard im Vorfeld der Paralympischen Winterspiele. „Wir haben alles daran gesetzt, um den Sportlerinnen und Sportlern ein entsprechendes Umfeld zu bieten, in dem sie ihre besten Leistungen abrufen können.“

Neue Maßstäbe wurden in PyeongChang bei der medialen Präsenz erreicht. „Wir hatten auf allen Kanälen – Fernsehen, Print, Radio, Online und in den Sozialen Netzwerken – Reichweiten wie noch nie.“ Das belegt auch die Medienwertanalyse von „United Synergies“, die einen Medienwert für das ÖPC während der Paralympischen Winterspiele von 5,6 Mio. Euro ergab.

Im Anschluss gab Petra Huber einen Überblick über die Vorbereitungen auf die Sommerspiele 2020 in Tokio, den neu gewählten Sportlerbeirat mit Walter Ablinger als Vorsitzenden und Markus Salcher als seinen Stellvertreter sowie die Gespräche mit dem Sportministerium und anderen Institutionen bezüglich der athletenspezifischen Spitzensportförderung. „Wir arbeiten daran, dass die Kriterien für den Behindertenspitzensport mit den olympischen gleichgesetzt werden. Gelingt uns das nicht, würde sich das auf die Erfolge auswirken.“

Neue Statuten

Nach dem Bericht des Finanzreferenten mit der folgenden Entlastung des Vorstands kam es zur geplanten Statutenänderung. Nach dem geschlossenen Vergleich hat der Österreichische Behindertensportverband (ÖBSV) künftig 7 Stimmen, darunter 5 Sportartenvertreter-Stimmen für all jene Verbände, die Spitzensport betreiben aber noch nicht in die Fachverbände inkludiert sind. Die Generalversammlung folgte der Empfehlung des Vorstands und nahm die Statutenänderung einstimmig an.


„Ich bin sehr froh, dass die Unstimmigkeiten beseitigt werden konnten und wir uns nun auf unsere Arbeit für den Behindertenspitzensport in Österreich konzentrieren können“, freute sich Präsidentin Maria Rauch-Kallat nach der Abstimmung.

Schlusspunkt der Generalversammlung war die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft für den langjährigen ÖPC-Schriftführer Franz Schöffmann. Die nächste Generalversammlung findet in zwei Jahren statt.

 

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