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Der Paralympics-Sieger von London und Rio ist am Schindlhof eine Klasse für sich. Julia Sciancalepore holt Ticket für die Weltreiterspiele.

85,162 Prozent! Pepo Puch und Sailor’s Blue tanzten zur Kür-Musik von Fine Feeling S mit der der Steirer 2012 in London zum ersten Mal Gold bei den Paralympics gewonnen hatte und holten im dritten Teil der österreichischen Paradressur-Meisterschaft Gold.

Mit mehr als 85 Prozent knackte der siebenfache heimische Meister seine eigene Kür-Weltrekordmarke im Grade 2, die er im Mai 2015 beim internationalen Turnier im Magna Racino mit Fine Feeling mit 84,333 Prozent aufgestellt hatte.

Natürlich ist das nur ein inoffizieller Weltrekord, weil die österreichischen Meisterschaften kein internationales Turnier sind.

„Die klassische österreichische Musik mit Strauss-Melodien gefällt Blue offensichtlich sehr gut und sie passt einfach auch zu ihm. Er ist so ein fleißiger Arbeiter, er trägt und unterstützt mich, ich bin wirklich sehr dankbar, dass er mich so durch die Prüfungen trägt. Und die hohen Wertungen sind natürlich in Richtung Weltreiterspiele in Tryon eine besondere Bestätigung für uns, dass wir gut am Weg sind“, sagt der zweifache Vize-Weltmeister von 2014.

Ebenfalls eindeutig für die Weltreiterspiele in den USA im September qualifiziert hat sich Silbermedaillengewinnerin Julia Sciancalepore mit Heinrich IV. Das junge Grade 1-Duo mit der 22-jährigen Kärntner Heeressportlerin und dem 6-jährigen Hannoveraner Rappen beeindruckte in der Kür mit 77,667 Prozent.

Bronze ging an die oberösterreichische Grade 2-Reiterin Michaela Kuntner mit ihrem schicken 6-jährigen Haflinger-Wallach. Mit 71,5 Prozent wurde das Duo vom Almtaler Reit- und Fahrverein Kür-Vierte, was nach allen drei Teilbewerben mit insgesamt 212,676 Punkten und damit mehr als 7 Zählern Vorsprung auf den routinierten Kärntner Michael Knauder und seiner Contessa (205,571 Punkte) Rang 3 in der Gesamtwertung bedeutete. Und das nach 10-jähriger Turnierpause Michael Kuntner.

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