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Starke Vorstellung von Henriett Koósz bei der Badminton-EM in Rodez (FRA), die mit der zweiten Einzel-Medaille nach 2016 belohnt wird.

Diese Bronzemedaille glänzt wie Gold! Henriett Koósz jubelt bei der Badminton-Europameisterschaft in Frankreich über den dritten Platz. Im Viertelfinale bezwang die ÖBV-Athletin Cynthia Mathez aus der Schweiz mit 21:18, 21:19 – damit war die Medaille fix.

Und Koósz gelang die Revanche für die Niederlage beim Turnier in Dubai vor einigen Wochen. „Cynthia war Favoritin in diesem Spiel, hat zuvor mit starken Leistungen überzeugt. Ich wusste, dass ich meine beste Leistung abrufen muss, um eine Chance zu haben“, so die Rollstuhlsportlerin. Für Betreuer Michael Dickert war es „ihre beste Leistung bei einem internationalen Turnier – und das zum richtigen Zeitpunkt.“

Im Halbfinale traf die Österreicherin auf „Angstgegnerin“ Valeska Knoblauch (GER). Wie schon in den bisherigen Duellen gab es für Koósz nichts zu holen: 11:21, 12:21. Es überwog aber die Freude über die zweite Einzel-Medaille in Bronze nach 2016.

„Die Medaille von 2016 zu bestätigen ist eine extrem starke Leistung von Henriett. Valeska ist in vielen Belangen noch überlegen und hat verdient gewonnen, aber wir nehmen viel Positives mit“, weiß Dickert, dass sein Schützling noch viel Potenzial hat.

Im Mixed- und im Damen-Doppel verpassten die ÖBV-AthletInnen die Medaillenränge knapp.

Im Rahmen der Europameisterschaften fand auch ein Meeting statt, in dem die Qualifikationskriterien für die Paralympischen Sommerspiele 2020 in Tokio vorgestellt und Para-Badminton-Projekte vom europäischen Verband präsentiert wurden.

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