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In den letzten Jahren konnte Österreichs Para-Ski-Team zahlreiche Erfolge einfahren. Damit das so bleibt, wurde ein wichtiger Schritt gesetzt.

Um bei Weltcup-, WM-, und Paralympics-Bewerben auch weiterhin um die Spitzenplätze mitkämpfen zu können, wurde in Kärnten ein neues Trainingsmodell installiert.

„Es sieht vor, dass Kärntens Top-Para-Ski-Alpin-Athleten künftig gemeinsam mit den Kaderläufern des Landesskiverbandes Kärnten trainieren“, erklärt Claudia Strobl, Präsidentin des Landesskiverbandes Kärnten (LSVK): „Das gemeinsame Training betrifft vor allem die Schneetrainings und dabei die Speed-Disziplinen. Bisher mussten sie sich alles selbst organisieren. Mit diesem Training kann nun bestehende Trainingsinfrastruktur genutzt werden.“

„Das Trainingsmodell ist ideal“

Der fünffache Paralympics-Medaillengewinner Markus Salcher nimmt das Angebot ebenso wie seine Teamkollegen Nico Pajantschitsch, Thomas Grochar und Gernot Morgenfurt in Anspruch.

„Das Trainingsmodell ist ideal. Neben dem Bundestraining haben wir so die Möglichkeit, auch bei Aufenthalten in Kärnten auf hohem Niveau zu arbeiten. Manfred Auer ist das Bindeglied, der den Umgang im Training mit uns Para-Sportlern vermittelt“, bestätigt Salcher. Strobl sieht eine Win-win-Situation: „Die sportliche Disziplin, mit der die Para-Alpin-Sportler ans Werk gehen, beflügelt unsere Kaderläufer.“

Auch Olympiazentrum kann genutzt werden

Das Projekt wird vom Land Kärnten mitfinanziert. „Aus unserer Sicht ist es ein wichtiger Schritt in Sachen Inklusion und bestätigt einmal mehr die gute Zusammenarbeit mit LSVK und ÖSV. Dass die Athleten auch die Dienste des Olympiazentrums Kärnten nutzen können, unterstreicht, dass das Sportland Kärnten einmal mehr eine Vorreiterrolle in Österreich einnimmt“, sind sich Sportreferent LH Peter Kaiser und Landessportdirektor Arno Arthofer einig.

Das Ziel ist klar: Durch bestes Training die Grundlage für neue Erfolge legen.

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