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Pünktlich zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung präsentiert das Internationale Paralympische Committee eine neue Kampagne.

Dabei sollen in Zusammenarbeit mit dem United Nations Human Rights Office (OHCHR) die Leistungen der Paralympischen SportlerInnen und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft in den Vordergrund gerückt werden.

"Transforming Lives Makes Sense for Everyone" lautet der Name der Kampagne, bei der eine Reihe von Videos Bewusstsein schaffen sollen.

Am Montag, den 3. Dezember, ging der erste Clip online. Dabei wird eine Studie gezeigt, die verdeutlicht, welche enormen Auswirkungen die Paralympics 2012 in London hatten. Heute sind in Großbritannien beispielsweise knapp eine Million mehr Menschen mit Behinderung angestellt als noch vor fünf Jahren.

"Die Paralympics sind weltweit das Nummer-1-Sportevent in Sachen sozialer Inklusion. Auch wenn es seit 2012 große Fortschritte gab, muss noch mehr getan werden – in Großbritannien und der ganzen Welt. Eine Behinderung sollte kein Hindernis für einen Arbeitsplatz sein. Ich hoffe, dass diese Kampagne weiter Augen öffnen kann", sagt IPC-Präsident Andrew Parsons.
Noch im Dezember werden zwei weitere Videos veröffentlicht, die Kampagne soll darüber hinaus bis 2020 laufen.

ÖPC-Präsidentin Maria Rauch-Kallat und ÖPC-Generalsekretärin Petra Huber sehen die Aktion positiv: "Wir wollen auch in Österreich Bewusstsein dafür schaffen, dass für Menschen mit Behinderung alles möglich ist. Gelebte Inklusion ist unser oberstes Ziel. Wir sind auf einem guten Weg, aber es gibt noch einiges zu tun."

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