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Thomas Geierspichler hat genug vom Indoor-Training - in der Schweiz startet der Paralympics-Sieger bei drei Meetings in die Saison.

Das Wetter hat heuer so manchem Sommersportler in der Vorbereitung einen Strich durch die Rechnung gemacht. Bei Paralympicssieger Thomas Geierspichler war es nicht anders. „Durch das schlechte Wetter musste ich heuer so viel wie selten zuvor auf dem Ergometer trainieren. Aber endlich geht es am Wochenende mit dem Kampf nach WM- und Paralympic-Limits los“, freut sich der Salzburger. 


Den inoffiziellen Wettkampfstart legte Thomas Geierspichler am vergangenen Sonntag im Rahmen des Salzburger Marathons hin. Da bestritt der Anifer das 10 Kilometer-Rennen: „Ich war der einzige Starter, aber trotzdem war es nach einer langen Vorbereitung auf dem Ergometer ein herrliches Gefühl, endlich auf den Straßen zu fahren.“ Der offizielle Wettkampfstart folgt am kommenden Wochenende mit den internationalen Bahnmeetings in der Schweiz. Es geht von Nottwill nach Arbon am Bodensee, wo er insgesamt drei Meetings bestreitet.

Start in Nottwill 

Die Grand Prix-Serie in der Schweiz zählt neben Europa- und Weltmeisterschaften sowie natürlich Paralympics zu den größten Events für Sportler mit Behinderung. Da ist klar, dass die internationale Top-Konkurrenz am Start ist, wie Thomas sagt: „Die Besetzung bei allen Meetings ist wie bei den ganz großen Events, wie bei Paralympics. Es kommen die besten Athleten aus Europa, Asien, Australien und Amerika und duelllieren sich zum ersten Mal in der Saison gegeneinander. Für mich ist es eine wichtige trainingstechnische Standortbestimmung und weiters erhoffe ich mir Rückschlüsse auf technische Verbesserungen.“

Bei allen Meetings sind die Distanzen gleich, Thomas Geierspichler wird überall die paralympischen Bewerbe über 400 und 1.500 Meter bestreiten. Am kommenden Samstag und Sonntag geht es mit dem IPC Athletics GP in Nottwill los. Nach einer kurzen Rückreise nach Salzburg geht es wieder in die Schweiz, wo zu Christi Himmelfahrt am 30. Mai das internationale Daniela Jutzeler Meeting folgt. Und den Abschluss bilden wie jedes Jahr die internationalen Schweizer Meisterschaften am 1. und 2. Juni in Arbon.

Ziele für die Schweiz

„Meine Ziele für die Bahnmeetings in der Schweiz sind klar formuliert: Ich will WM- und Paralympics-Limits bestätigen! Für das kommende Wochenende sind keine guten Wetterbedingungen vorhergesagt. Ich hoffe, dass es nicht regnet und sich die Situation in der zweiten Woche bessert. Denn bei Regen habe ich immer Probleme mit dem Grip meiner Handschuhe am Treibring. Sonst freue ich mich sehr auf die internationalen Bewerbe und die Konkurrenz. Ich bin gespannt, wer heuer wie gut drauf ist und ob es wieder neue Gesichter gibt. Und spannend ist für mich, ob mir die Trainingskilometer auf der Straße durch das schlechte Wetter bei uns abgehen. Aber ich bin top-motiviert und freue mich voll auf den Saisonstart“, schließt Geierspichler.

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