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Mit 47:34-Stimmen setzte sich die italienische Bewerbung am Montag gegen Stockholm und Are durch. Ein Faktor war die große Zustimmung.

Die Entscheidung ist gefallen: die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2026 finden in Mailand und Cortina d’Ampezzo statt. Das gab das Internationale Olympische Komitee am Montagabend nach einer Sitzung in Lausanne bekannt.

Die italienische Bewerbung setzte sich mit 47:34 Stimmen gegen die schwedische mit Stockholm und Are als Austragungsorte durch. Mitentscheidend für den Zuschlag war auch die große Zustimmung in der italienischen Bevölkerung. Bei einer Umfrage sprachen sich 83 Prozent und damit deutlich mehr als in Schweden für eine Kandidatur aus.

Für Mailand ist es eine olympische und paralympische Premiere – in Cortina d’Ampezzo wurden 1956 bereits Olympia-Medaillen vergeben. Die bislang letzten Winterspiele auf italienischem Boden haben 2006 in Turin stattgefunden.

„Es freut uns ganz besonders, dass die Paralympischen Winterspiele mit Mailand und Cortina d’Ampezzo wieder zu ihren Wurzeln zurückkehren – das ist ein wertvolles Signal. Herzlichen Glückwunsch an unsere Nachbarn – das werden jedenfalls sehr stimmungsvolle Spiele“, so ÖPC-Präsidentin Maria Rauch-Kallat in einer ersten Reaktion.

„Italien hat große Erfahrung in der Ausrichtung von Para-Events und in den letzten Jahren auch zahlreiche Weltmeisterschaften ausgetragen. Und dass die Spiele praktisch vor der Haustüre stattfinden, hat hoffentlich auch Auswirkungen auf die Begeisterung in Österreich“, sagt ÖPC-Generalsekretärin Petra Huber.

Italien blickt jedenfalls auf eine lange paralympische Geschichte zurück - und hat auch selbst Geschichte geschrieben, fanden doch die ersten Paralympischen Sommerspiele 1960 in Rom statt.

Vor den Spielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo wird Peking 2022 der nächste Ausrichter von Olympischen und Paralypmischen Winterspielen sein. Die nächsten Sommerspiele finden 2020 in Tokio statt.

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