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Das erste Mal als Bewerb bei den Paralympics durchgeführt wurde Judo in SEOUL 1988, seit den Paralympics ATHEN 2004 kämpfen auch weibliche Athletinnen.

Teilnahmeberechtigt sind AthletInnen mit Sehbeeinträchtigung (B1-B3). Gekämpft wird nach den Regeln der Internationalen Judo Federation (IJF) in verschiedenen Gewichtsklassen. Bei den Herren gelten die sieben Gewichtsklassen (bis 60 kg, 66 kg, 73 kg, 81 kg, 90 kg, 100 kg, über 100 kg) des olympischen Judos auch für das paralympische Judo. Bei den Frauen gibt es paralympisch nur sechs Gewichtsklassen (bis 48 kg, 52 kg, 57kg, 63 kg, 70 kg über 70 kg).

 Gewichtsklassen in kg
Herren bis 60, 66, 73, 81, 90, 100, über 100
Damen bis 48, 52, 57, 63, 70, über 70

Weitere Abweichung vom Judo für AthletInnen ohne Behinderung ist, dass die GegnerInnen einander vor Beginn des Kampfes berühren müssen, dies ersetzt die im Judo nötige visuelle Kontaktaufnahme. Geht die Berührung verloren, wird unterbrochen und erst nach neuerlichem Setzen des Haltegriffs wird der Kampf fortgesetzt. Ein Kampf dauert in jeder Klasse fünf Minuten.

Verwaltung

Klassifizierung

Teilnahmeberechtigte AthletInnen:

B1 - AthletInnen mit voller Erblindung:
Keine Lichtempfindlichkeit auf beiden Augen bis zu Lichtempfindlichkeit, jedoch unfähig, Umrisse oder eine Hand in irgendeiner Entfernung oder Richtung wahrzunehmen.

 

B2 - AthletInnen mit sehr starker Sehschwäche:
Von der Fähigkeit, die Umrisse einer Hand zu erkennen bis zum Sehvermögen von 2/60 und/oder einem Gesichtsfeld von weniger als 5 Grad.

 

B3 - AthletInnen mit starker Sehschwäche:
Von einem Sehvermögen über 2/60 bis zu 6/60 und/oder einem Gesichtsfeld von mehr als 5 Grad und weniger als 20 Grad.

 

Multimedia

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Kurzes Video über die Sportart auf Englisch

Highlights der Sportart bei den Paralympics RIO 2016

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