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Bewerbe | Verwaltung | Klassifizierung | MultimediaRudern

Zum ersten Mal fanden in PEKING 2008 paralympische Ruderbewerbe statt. Es gibt Wettkämpfe im Einer, Zweier und Vierer. Die Wettbewerbsdistanz in TOKYO 2020 beträgt, für alle Klassen, erstmals 2.000 m statt bislang 1.000 m. Die Bootsrümpfe sind mit denen der AthletInnen ohne Behinderung ident, die Sitze sind den jeweiligen Einschränkungen der AthletInnen angepasst.

Bewerbe

Es wird in vier Disziplinen gestartet:

PR1M1x: Einer, Herren, nur Armeinsatz

Skizze Einer
© Bild: www.worldrowing.com/para-rowing/
Einer
Länge: 8,2 m; Gewicht: 24 kg; Zwei Ruder pro Person; ohne Rollsitz


PR1W1x: Einer, Damen, nur Armeinsatz

Skizze Einer
© Bild: www.worldrowing.com/para-rowing/
Einer
Länge: 8,2 m; Gewicht: 24 kg; Zwei Ruder pro Person; ohne Rollsitz


PR2Mix2x: Zweier, eine Dame und ein Herr, nur Arm- und Rumpfeinsatz

Skizze Zweier
© Bild: www.worldrowing.com/para-rowing/
Zweier
Länge: 10,4 m; Gewicht: 37 kg; Zwei Ruder pro Person; ohne Rollsitz


PR3Mix4+: Vierer mit Steuermann/Steuerfrau, zwei Damen und zwei Herren, alle Behinderungen, die einen vollen Körpereinsatz ermöglichen.

Skizze Vierer
© Bild: www.worldrowing.com/para-rowing/
Vierer
Länge: 13 m; Gewicht: 51 kg; Ein Ruder pro Person; mit Rollsitz


 

Verwaltung

Klassifizierung

Klasse

Beschreibung

PR1 Die SportlerInnen verfügen nur über eine minimale Rumpffunktion. Die Ruderbewegung erfolgt in erster Linie aus den Armen und Schultern. In Startklassen dieser Behinderungsklasse kommen standardisierte Boote mit Festsitz zum Einsatz. Am Festsitz sind Vorrichtungen zur Oberkörperfixierung der SportlerInnen befestigt. Mögliche Einschränkungen der SportlerInnen sind z. B.:
  • kompletter Querschnitt TH12 oder unvollständiger Querschnitt TH10
  • Cerebralparese Klasse 4 nach CPISPRA: moderate bis schwere Diplegie, Spastizität Grad 3-4 in den unteren Gliedmaßen, AthletInnen verwenden beim Sport einen Rollstuhl, Beweglichkeit des Rumpfes leicht eingeschränkt,
  • Funktionale Muskelschädigungen bis oberhalb der Bauchmuskulatur
PR2 Es sind SportlerInnen startberechtigt, die aufgrund ihrer Behinderung nicht in der Lage sind, die Beine für die Ruderbewegung einzusetzen. Die Boote dieser Behinderungsklasse sind mit Festsitzen ausgestattet. Mögliche Einschränkungen der SportlerInnen sind z. B.:
  • Amputation: Beidseitig oberhalb der Knie
  • neurologische Beeinträchtigungen bis zum inkompletten Querschnitt (L1) oder bis zum kompletten Querschnitt (L3)
  • Cerebralparese Klasse 5 nach CPISPRA: AthletInnen mit moderater Diplegie, kontralaterale Plegie, Paraplegie oder Dystonie, AthletInnen benötigen möglicherweise eine Gehhilfe, unteren Gliedmaßen (Spastizität Grad 2-3) sind stärker betroffen als die oberen.
  • Funktionale Muskelschädigungen mit einer vergleichbaren Bewegungsfähigkeit der Beine, wie bei einem vollständigen Querschnitt L3 oder einem unvollständigen Querschnitt L1
PR3 In dieser Klasse starten SportlerInnen, die in der Lage sind, mit Rollsitz zu rudern. Also zum Beispiel AthletInnen mit:
  • Amputation: Ein Fuß oder drei Finger einer Hand
  • neurologische Beeinträchtigungen bis zum inkompletten Querschnitt (S1)
  • Cerebralparese Klasse 8 nach CPISPRA: AthletInnen mit leichter Diplegie, kontralaterale Plegie, Paraplegie, Dystonie oder Monoplegie, Spastizität Grad 1-2 auf einer Körperseite oder in den untern Gliedmaßen, Ataxie, Athetose, AthletInnen hinken beim Gehen
  • AthletInnen mit Sehbeeinträchtigung (B1 bis B3), müssen blickdichte Brillen tragen.

© Deutscher Behindertensportverband e.V.

AthletInnen

Multimedia

  • 01_Dorn_Ebner_Pahl_Strasser_copyright_GEPA
  • 02_Dorn_Ebner_Pahl_Strasser_copyright_GEPA
  • 03_Dorn_Ebner_Pahl_Strasser_copyright_GEPA

 

 

Kurzes Video über die Sportart auf Englisch

Highlights der Sportart bei den Paralympics RIO 2016

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