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Bei den Paralympics in SOCHI 2014 fand Snowboard zum ersten Mal statt. In der Vergangenheit noch unter dem Namen „Adaptive Snowboard“ bekannt, wurde es nun auf Snowboard umbenannt.

Bewerbe

Bei den Paralympics in PYEONGCHANG 2018 werden zwei Bewerbe, Boardercross und Banked Slalom, durchgeführt.

Boardercross (SBX)

Abbildung SBX-Kurs
Der SBX-Kurs © Allianz
Beim Boardercross fahren die AthletInnen auf einer Rennstrecke, die aus unterschiedlichen Renn- und Freestyle-Elementen besteht.


Wutang – langsames Element zu Beginn, bei dem die Snowboarder nahezu senkrecht fahren.
Berm – steile Kurve, die auch "bank turn" genannt wird.
Roller – abgerundete kleine Hügel, die man überspringen, carven oder zur Beschleunigung nutzen kann.

Der SBX-Kurs im Detail: 400-600 m lang, mindestens 40 m breit, Höhenunterschied von 100-240 m und Rennzeit 40-70 Sekunden.

Bei den Vorläufen starten die AthletInnen einzeln und absolvieren jeweils zwei Durchgänge auf Zeit. Die Anzahl der Durchgänge kann durch die Jury verändert werden. Für die Finalläufe qualifizieren sich die besten 16 Herren und 8 Damen. Bei den Finalläufen treten immer zwei AthletInnen direkt gegeneinander am Kurs an und der/die Schnellere der beiden kommt in die nächste Runde.

Banked Slalom (BSL)

Der Banked Slalom ist ein Snowboard Bewerb auf Zeit in einem mit Steilkurven präparierten Kurs. Alle AthletInnen absolvieren alleine drei Läufe am selben Kurs, von denen der beste gewertet wird.
Der BSL Kurs im Detail: 400 -1.000 m lang , Höhenunterschied von 100 – 250 m, durchschnittliche Steigung von 20-35%, Rennzeit 30-90 Sekunden, mindestens 25 m breit.

Verwaltung

Klassifizierung

Da dieser Sport erst in SOCHI 2014 in das paralympische Programm aufgenommen wurde, befindet sich auch das Klassifizierungssystem noch in der Entwicklung. Derzeit gibt es drei unterschiedliche Sportklassen, eine für AthletInnen mit starken Beeinträchtigungen in den unteren Gliedmaßen, eine für SnowboarderInnen mit moderaten Beeinträchtigungen in den unteren Gliedmaßen und eine für SportlerInnen mit Einschränkungen der Funktionsfähigkeit der oberen Extremitäten. Bei den Paralympics in SOCHI 2014 starteten alle SnowboarderInnen in einer gemeinsamen Klasse (SB upper limb).

Klasse

Beschreibung

SB LL1
lower limb
SnowboarderInnen haben eine starke Beeinträchtigung der Funktionsfähigkeit der Beine, wie z. B. Amputationen oberhalb eines Knies oder Funktionseinschränkungen in beiden Beinen aufgrund von reduzierte Muskelkraft oder einer Spastik, sie haben Schwierigkeiten das Board zu kontrollieren und Sprünge abzufedern, AthletInnen mit Amputationen tragen während des Rennens eine Prothese.
SB LL2
lower limb
SnowboarderInnen haben eine moderate Beeinträchtigung der Funktionsfähigkeit der Beine wie z. B. Amputationen unterhalb eines Knies oder Funktionseinschränkungen in beiden Beinen aufgrund einer leichten Spastik, sie können das Board besser kontrollieren und Sprünge besser abfedern.
SB UL
upper limb
SnowboarderInnen der Klasse SB UL haben Beeinträchtigungen in der Funktion der oberen Gliedmaßen, die die Fähigkeit das Gleichgewicht zu halten beeinflussen.

Multimedia

  • 01 Georg Schwab copyright OEPC Franz Baldauf
  • 02 Georg Schwab copyright OEPC Franz Baldauf
  • 03 Georg Schwab copyright OEPC Franz Baldauf
  • 04 Georg Schwab copyright OEPC Franz Baldauf
  • 05 Georg Schwab copyright OEPC Franz Baldauf
  • 06 copyright Allianz-Ralf Kuckuck

 

Video Highlights der Sportart bei den Paralympics SOCHI 2014

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